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4.5.20 Halbstarke

Sie erinnern sich an unsere Osterüberraschung? 12 oder 13 kleine Entchen – so genau ließen sie sich nicht zählen – erschienen bei strahlendem Sonnenschein auf quietschfidel auf dem Gartenteich. Nach zwei Tagen waren es noch 9.

Die aber überlebten und wuchsen zusehends zu halbstarken Enden heran. Von Tag zu Tag fraßen sie mehr von dem Kükengranulat, das ich rechtzeitig beim Futterhändler Norf in Lank besorgt hatte.

In den drei Wochen wuchsen uns die zunehmend zahmer werdenden Tiere ans Herz. Die Entenfamlie selbst machte einen spießig-bürgerlichen Eindruck.

Der auf sein Äußeres fixierte Papa beobachtete das Treiben leicht distanziert, aber nicht ohne Wohlwollen. Mamaente suchte und fand Futter, wärmte nächtens und warnte vor zu viel Nähe vor den Fremden.

Die Kleinen interessierte das alles nicht. Sie machten fröhlich, was sie wollten, schwammen und tauchten nach Herzenslust.

Doch es hilft alles nichts: Die Trennung von Ihnen steht unmittelbar bevor. Ihre neue Heimat soll der Lanker See werden.

Schauen Sie doch dort gelegentlich vorbei – vielleicht können Sie sie ja entdecken.